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SECOTEK – Baden-Württemberg

Treppenhausreinigung in Schwäbisch Gmünd

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Geographie

Geographische Lage

Schwäbisch Gmünd liegt in einer Talweitung der Rems zwischen den Randhöhen des Welzheimer Waldes (Teil des Schwäbisch-Fränkischen Waldes) im Norden und dem Vorland der östlichen Schwäbischen Alb im Süden sowie im Mündungsgebiet einiger Nebenbäche des Flusses. Der Stadtteil Degenfeld liegt jenseits des Furtlepasses im Tal der zur Fils fließenden Lauter.

Geologie

Zwischen seinem tiefsten Punkt beim Ausfluss der Rems auf rund 290 m ü. NN und seinem höchsten auf dem Kalten Feld auf rund 781 m ü. NN erstreckt sich das Stadtgebiet auf knapp 500 Höhenmeter. Wegen dieser großen Lageunterschiede und seiner beträchtlichen Ausdehnung ist die Geologie Gmünds recht vielfältig.

Der Keuper prägt den Talgrund und die Hänge der Tallagen, vor allem um die Gmünder Kernstadt. Über dem Stubensandstein, der im Umkreis der Stadt gebrochen wurde und unter anderem für den Bau des Gmünder Münsters verwendet wurde, steht auch Knollenmergel an, der die Erschließung der Hänge durch seine körnige Konsistenz erschwert, weil er vor allem bei Wasserzutritt sehr zum Quellen und Abrutschen neigt.

Über dem Keuper erstrecken sich Ebenen des Süddeutschen Juras. Um Großdeinbach, Wetzgau-Rehnenhof, Straßdorf und Metlangen liegt Schwarzer Jura. Im unteren Schwarzjura steht über dünnen Schichten von Psilonoten-Kalkstein und Tonmergel hauptsächlich der Angulatensandstein an, der in der Region unter anderem für den Bau der Gmünder Stadtmauer gebrochen wurde. Darüber findet man um Schwäbisch Gmünd Arietenkalk, weitere Mergelschichten sowie Tonschiefer, in dem das als Katzengold bekannte Pyrit auftritt.

Erhebungen über diesen Ebenen wie der Kaiserberg Rechberg bestehen aus Braun- und sogar Weißjura. Der für den Braunen Jura charakteristische Brauneisensandstein mit seinen Oolith-Eisenerzvorkommen wurde in der Region nicht nur zur Verhüttung abgebaut, sondern lieferte auch Rohstoff zum Hausbau; die Steine sowohl der Wallfahrtskirche als auch der Burg auf dem Rechberg stammen aus dieser Schicht. Der eisenhaltige Sandstein wechselt sich mit Mergelschichten ab.

Der Geologische Pfad von Schwäbisch Gmünd hinauf auf den Hohenrechberg zeigt die Schichten in Aufschlüssen am Wegesrand.

Gewässer

Das größte Gewässer von Schwäbisch Gmünd ist die Rems. Sie tritt im Osten, von Böbingen kommend, in das Stadtgebiet ein, durchfließt in westlicher Richtung Zimmern, Hirschmühle und Hussenhofen, anschließend die Kernstadt, und verlässt dann die Gemarkung im Westen auf Lorch zu.

Viele durch das Stadtgebiet fließende Gewässer entwässern im Stadtgebiet zur Rems, vom Norden her vor allem der Sulzbach durchs Schießtal und der von Großdeinbach kommende Rotenbach. Vom Süden mit dem Albrand und seinem Vorfeld her sind es deutlich mehr größere Zuflüsse, nämlich der Krümmlingsbach bei Zimmern, der am Altstadtrand zufließende Josefsbach, der wenig oberhalb erst aus der Vereinigung von Waldstetter und Bettringer Bach entsteht, der Deutenbach mit seinem großen Zufluss Heuselbach aus der Gegend von Straßdorf, der am Zusammenfluss von Felbenbach und Höllbach beginnende Tiefenbach und zuunterst der Tannbach. Darunter ist der Josefsbach mit über 13 km Länge ab seiner obersten Quelle der größte Remszufluss, alle anderen genannten liegen zwischen 4 und 5½ km.

Das Stadtgebiet endet nördlich des Stadtteils Lindach am rechten Ufer der Lein oder wenig jenseits. Sie fließt fast durchweg auf Gegenkurs zur Rems vom Neckar weg, in den aber ihr Wasser über den Kocher weit abwärts letztlich doch gelangt. Im südlichsten Stadtteil Degenfeld in der Nähe des Furtlepasses entspringt die Lauter, die ebenfalls nicht in die Rems mündet, sondern deren Abfluss über die Fils merklich oberhalb des Remszuflusses den Neckar erreicht.

Das Bud-Spencer-Freibad im Schießtal nutzt einen künstlich angelegten Badesee (Schießtalsee), in dem jedoch zurzeit wegen zu schlechter Wasserqualität nicht gebadet werden darf.

Schutzgebiete

Das Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd erstreckt sich über vier Naturschutzgebiete:

  • Bargauer Horn (25,2 ha, Ausweisung 1939)
  • Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg (634,4 ha, Ausweisung 1939)
  • Lindenfeld (75,0 ha, Ausweisung 1994)
  • Scheuelberg (119 ha, Ausweisung 1998)

Die Liste der Naturdenkmale in Schwäbisch Gmünd weist zudem 17 flächenhafte Naturdenkmale und 27 Einzelgebilde-Naturdenkmale aus.

Klima

Die nachfolgenden Klimagrößen stammen von der Wetterstation im Stadtteil Straßdorf auf 415 m ü. NN, die etwa 90 Höhenmeter über der Kernstadt liegt. Wegen der großen topographischen Variabilität im Stadtgebiet, das sich von den Randhöhen des Welzheimer Waldes über den Grund des Remstals bis zu den ersten Bergen der Schwäbischen Alb ausbreitet, können einzelne Stadtteile merklich abweichende Werte haben. Im Talgebiet von Schwäbisch Gmünd werden im Mittel zirka 90 Frosttage und zirka 40 Sommertage gemessen. In der Zeit von 1971 bis 2000 wurde an 11 bis 20 Tagen eine geschlossene Schneedecke festgestellt, die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 2 m/s.

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn und im Norden beginnend grenzen folgende Städte und Gemeinden an die Stadt:
Mutlangen, Durlangen, Täferrot, Iggingen, Böbingen an der Rems, Heubach, Bartholomä (alle wie Gmünd im Ostalbkreis), Lauterstein (Landkreis Göppingen), Waldstetten (Ostalbkreis), Donzdorf, Ottenbach, Göppingen, Wäschenbeuren (alle Landkreis Göppingen), Lorch (Ostalbkreis) sowie Alfdorf (Rems-Murr-Kreis).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Schwäbisch Gmünds umfasst die Kernstadt, den 1938 eingemeindeten Wohnplatz Wetzgau, die 1959 eingegliederte Gemeinde Bettringen (Ober- und Unterbettringen) sowie die im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre eingegliederten acht Gemeinden Bargau, Degenfeld, Großdeinbach, Herlikofen, Lindach, Rechberg, Straßdorf und Weiler in den Bergen mit ihren Ortsteilen und Weilern. Die elf Stadtteile Bargau, Degenfeld, Bettringen, Großdeinbach, Hussenhofen, Herlikofen, Lindach, Rechberg, Rehnenhof-Wetzgau, Straßdorf und Weiler bilden Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit je einem von den Einwohnern der jeweiligen Ortschaft gewählten Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze. In jedem Stadtteil gibt es ein Bezirksamt.

Zu den eingegliederten Gemeinden gehört teilweise eine Vielzahl meist räumlich getrennter Wohnplätze oder Ortsteile. Davon haben die meisten eine lange Geschichte, so wurde der Ortsteil Zimmern mutmaßlich bereits im Jahre 839 urkundlich erwähnt. Andere wurden als neue Baugebiete angelegt und erhielten später einen eigenen Namen, haben aber oftmals keine festgelegten Grenzen. Im Einzelnen gliedert sich die Stadt in:

Raumplanung

Die Region Ostwürttemberg hat als einzige Region Baden-Württembergs kein Oberzentrum. Dessen Funktionen teilen sich die Mittelzentren Schwäbisch Gmünd, Aalen, Ellwangen (Jagst) und Heidenheim an der Brenz. Zum Mittelbereich Schwäbisch Gmünd gehören die Städte und Gemeinden im Westen des Ostalbkreises Bartholomä, Böbingen an der Rems, Durlangen, Eschach, Göggingen, Gschwend, Heubach, Heuchlingen, Iggingen, Leinzell, Lorch, Mögglingen, Mutlangen, Obergröningen, Ruppertshofen, Schechingen, Spraitbach, Täferrot und Waldstetten.

Flächenaufteilung

Quelle: Wikipedia

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