SECOTEK – Baden-Württemberg

Lichtreklamenreinigung regional in Konstanz

Bei Immobilien und Industrieanlagen in Baden-Württemberg ist SECOTEK der Ansprechpartner, unsere Arbeit bei Lichtreklamenreinigungen spricht für sich

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Geographie

Lage

Konstanz liegt am Bodensee, am Ausfluss des Rheins aus dem oberen Seeteil direkt an der Grenze zur Schweiz (Kanton Thurgau). Die Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist mit Konstanz zusammengewachsen, so dass die Staatsgrenze mitten zwischen einzelnen Häusern und Straßen hindurch, aber auch zum Tägermoos hin entlang des Grenzbaches bzw. Saubaches verläuft. Bei gutem Wetter kann man die Alpen sehen, besonders bei Föhn.

Auf der linken (südlichen) Rheinseite liegen die Altstadt und der Stadtteil Paradies; die neueren Stadtteile hingegen befinden sich auf der rechten (nördlichen) Rheinseite, auf der Halbinsel Bodanrück zwischen dem Untersee und dem Überlinger See. Die Konstanzer Altstadt und die westlich anschließenden Stadtteile sind die einzigen Gebiete Deutschlands, die südlich des Seerheins, auf der „Schweizer Seite“, liegen.
Dieses Gebiet ist auch – neben der Kollerinsel bei Brühl – eines der beiden linksrheinischen Landesgebiete Baden-Württembergs.

Das Stadtgebiet hat 34 Kilometer Uferlinie und umfasst 1,31 km² Wasserfläche. Tiefster Punkt ist der Seespiegel mit 395 m ü. NN (Mittelwasserstand), der höchste Punkt mit 570 m ü. NN liegt beim Rohnhauser Hof in Dettingen.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden, also unmittelbar an das Stadtgebiet von Konstanz angrenzende Gemeinden, sind die Gemeinde Reichenau (Festlandsgebiete) und Allensbach im Landkreis Konstanz sowie Kreuzlingen, Gottlieben (keine Landgrenze, Grenze verläuft in der Mitte des Seerheins), Tägerwilen (Gemarkung Tägermoos) im Kanton Thurgau (Schweiz). Meersburg (Bodenseekreis) wird zwar durch den Bodensee von Konstanz getrennt, ist jedoch durch eine rund um die Uhr verkehrende Autofähre bei 15-minütiger Überfahrt mit Konstanz verbunden.

Stadtgliederung

Stadtteile

Das Stadtgebiet von Konstanz wird in 15 Stadtteile gegliedert. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals eigenständige Gemeinden, die nach Konstanz eingegliedert wurden, andererseits auch um Stadtteile, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Bebauung ergeben haben oder die nach einem besonderen Bezugspunkt benannt wurden.

Die 15 Stadtteile mit Fläche und Bevölkerung:

Auch die Stadtteile von Konstanz haben eine lange Geschichte. Sie gehörten überwiegend zum Kloster Reichenau und kamen später an die Kommende Mainau des Deutschen Ordens und mit dieser 1805 an Baden. Hier gehörten sie zum Amt Konstanz, aus dem 1939 der Landkreis Konstanz hervorging. Nur die Innenstadt (Stadtteile Altstadt und Paradies) ist linksrheinisch, alle übrigen Stadtteile sind rechtsrheinisch. Die Veränderungen und Zerstörungen durch den Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert und Einzelhandel und Straßenbau im 20. Jahrhundert sind teils einschneidend.

Linksrheinische Stadtteile

Der Stadtteil Altstadt geht – nach der Einteilung durch die Stadtverwaltung – weit über die historische Altstadt innerhalb der früheren Stadtmauern hinaus und umfasst einen großen Teil dessen, was von den Konstanzern zum Paradies gezählt wird. Der Stadtteil Altstadt hat deshalb wesentlich mehr Fläche und Einwohner als der ebenfalls linksrheinische Stadtteil Paradies. Durch Aufschüttungen im Flachwassergebiet des Bodensees hat Konstanz immer wieder Land hinzu gewonnen. Beispiele sind die Marktstätte und der ehemalige Fischmarkt im 13. und 14. Jahrhundert. Die Altstadt von Konstanz ist besser erhalten als die in vielen anderen Städten Deutschlands, unter anderem weil sie weder im Dreißigjährigen Krieg noch im Zweiten Weltkrieg nennenswert beschädigt wurde. Die Zahl der erhaltenen Bauten aus dem Mittelalter, als die Stadt ihre Blüte erlebte, ist groß.

Die Niederburg innerhalb der Altstadt ist der älteste Teil. Das Gebiet erstreckt sich zwischen Münster, Konzilstraße, Seerhein und Unterer Laube, dem einstigen Stadtgraben. Hier siedelten sich die Domherrenhöfe in Nähe des Münsters an. Die Niederburg ist Heimat der Narrengesellschaft Niederburg. Heute sind in den verwinkelten Gassen Weinstuben, Buchbinderei, Kunstglaser, weitere Handwerker, Behörden, das Dominikanerinnenkloster Zoffingen, das Landgericht, das Notariat, das Stadttheater Konstanz und die Spitalkellerei Konstanz angesiedelt.

Die Vorstadt Stadelhofen innerhalb der Altstadt wird durch die Bodanstraße, die Schweizer Grenze, das Bahnhofsgelände und den Döbeleplatz begrenzt. An der Schwedenschanze wurden die Schweden im Dreißigjährigen Krieg an der Eroberung von Konstanz gehindert. Mit dem Anschluss Badens an den Deutschen Zollverein wurde Stadelhofen vorübergehend zum Zollausschlussgebiet. Georg Elser, dessen Attentat auf Hitler misslang, wurde bei seiner Flucht an der Schwedenschanze verhaftet – eine Büste erinnert an ihn. Das Einkaufszentrum LAGO mit überregionalem Einzugsgebiet (auch weit in die Schweiz hinein) wurde an der Bodanstraße errichtet.

Rechtsrheinische Stadtteile

Petershausen entstand wohl zusammen mit dem gleichnamigen Kloster und war ebenfalls eine eigenständige Dorfgemeinde, die aber bereits 1417 als Vorstadt in die Stadt Konstanz integriert, im 15. Jahrhundert in die Stadtummauerung einbezogen und von einem Hauptmann verwaltet wurde. Das zugehörige Reichskloster Petershausen wurde 1802 im Zuge der Säkularisation aufgehoben.

Der Stadtteil Wollmatingen wurde 724 erstmals als „VValamotinga“, 811 als „Walmütingen“ erwähnt.

Konstanzer Vororte

Der Stadtteil Staad als ehemaliges Fischerdorf direkt am See ist seit Langem durch die Autofähre Konstanz–Meersburg mit dem auf der anderen Seite des hier beginnenden Überlinger Sees liegenden Meersburg verbunden.

Der Stadtteil Allmannsdorf wurde 722 als „Alamantiscurt“ erstmals erwähnt. Er liegt oberhalb von Staad. Wahrzeichen sind das ehemalige Rathaus an der Mainaustraße, der ehemalige Wasserturm an der Allmannshöhe (heute eine Jugendherberge) sowie die Lorettokapelle auf der Lorettohöhe, die Kreuzkirche wurde vom Bauhaus-Schüler Hermann Blomeier entworfen.

In Egg befand sich in der Mainaustraße 252 vom August 1947 bis zum Abriss im Dezember 1961 ein Baracken-Lager für ostdeutsche Vertriebene und Flüchtlinge mit dem Ziel, sie in Konstanz zu integrieren.

Der Teilort Litzelstetten wurde 839 als „Luzzilonssteti“ erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurden die zwei Orte „Oberdorf“ und „Unterdorf“ unterschieden.

Der Teilort Dingelsdorf wurde 947 als „Thingoltesdorf“, das von Konstanz aus dahinter liegende Wallhausen 1187 erstmals als „villa Walarhusin“ erwähnt.

Der Teilort Dettingen wurde 811 als „Tettingen“ erstmals erwähnt. 839 kam der Ort an das Kloster Reichenau. Im 12. Jahrhundert herrschten Reichenauer Ministeriale im Ort. Es bestanden zwei Burgen, Alt-Dettingen und Neu-Dettingen, die spätestens seit dem 14. Jahrhundert abgingen. Die Reichenau hatte noch bis in das 18. Jahrhundert hinein das Hochgericht über den Ort inne. Das Niedergericht unterstand seit dem 15. Jahrhundert der Deutschordenskommende Mainau.

Gemarkungen

Es gibt vier Gemarkungen:

Quelle: Wikipedia

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