SECOTEK – Bayern

Gebäudedienst im Raum Kempten (Allgäu)

In Bayern ist unser Unternehmen die nachhaltigere Option, falls es um den Bedarf für Gebäudedienstleistungen geht

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Unsere Arbeitsmethode und unsere klaren Strukturen sind für unseren Erfolg in Kempten (Allgäu) entscheidend. Wir sind führend bei Gebäudedienstleistungen in Bayern. Zu unseren Aufträgen in Bayern zählen Unternehmen mit Einzelstandorten, sowie Unternehmensketten mit vielen Niederlassungen bundesweit.

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Geographie

Topographie

Kempten liegt 646 m bis 915 m ü. NHN am Alpennordrand an den Ufern der Iller, etwa 35 km nördlich von Oberstdorf. Die bayerische Landeshauptstadt München ist etwa 110 km von Kempten entfernt, die Regierungsbezirkshauptstadt Augsburg etwa 90 km. Vororte und nahe gelegene Ortschaften von Kempten sind Durach, Waltenhofen, Buchenberg, Wiggensbach, Lauben, Haldenwang, Wildpoldsried und Betzigau.

Von den deutschen Städten mit über 50.000 Einwohnern ist Kempten mit 672 m ü. NHN (Altstadt) nach Villingen-Schwenningen (704 m) die am zweithöchsten gelegene.

Der Hausberg der Stadt, der Mariaberg, ist mit 915 m die höchste Erhebung im Stadtgebiet. Weitere landschaftliche Akzente setzen schmale Höhenrücken und Kuppen wie die des Haubenschlosses (759 m), des Reichelsberges, der Halde (700 m) in nordsüdlicher Richtung sowie die Erhebungen der Burghalde (690 m) und des Lenzfrieder Höhenrückens (762 m) in ostwestlichem Verlauf. Im Süden beherrscht die Alpenkette das Panorama.

Das Hauptfließgewässer ist die Iller; Erosionsrinnen, Bäche und die Nebenflüsse sind die Rottach, Kollerbach, Bachtelbach, Durach und Leubas, Ursulasrieder Bach sowie weitere kleinere, oft unbenannte Bachläufe. Sie führen das Wasser von Höhenrücken und Hängen in zum Teil tobel­ähnliche Einschnitte (Kalbsangsttobelbach) in nordöstlicher bzw. in nordwestlicher Fließrichtung der Iller zu. Die Gesamtlänge der Fließgewässer in Kempten beträgt über 176 km, die Iller selbst macht davon lediglich 13 km aus. Die größeren stehenden Gewässer in Kempten sind Bachtelweiher, Herrenwieser Weiher, Schwabelsberger Weiher und Stadtweiher; kleinere sind der Steufzger Weiher und der Weiher im Engelhaldepark. Sie alle sind künstlich aufgestaut, in der Regel bereits vor mehreren hundert Jahren.

Geologie

Naturräumlich betrachtet gehört Kempten zum Voralpinen Moor- und Hügelland – genauer zur Naturraumeinheit Iller-Vorberge, die in der älteren Literatur auch als Iller-Jungmoränenland bezeichnet wurde.

Im Untergrund verläuft strukturgeologisch betrachtet die Grenze zwischen den gefalteten Gesteinen, die zum Nordrand der Allgäuer Alpen gezählt werden, und den ungefalteten Sedimenten des Molassebeckens. Die nördlichste tektonische Einheit der Alpen in diesem Raum, die Faltenmolasse, nimmt den Untergrund des Südteils des Stadtgebietes ein, während im Norden der Stadt Sedimente der ungefalteten Vorlandmolasse abgelagert wurden, die jedoch im Stadtbereich eine Aufbiegung der Schichten zu den Alpen hin aufweisen (Aufgerichtete Vorlandmolasse).

Im Tertiär, vor etwa 35 Millionen Jahren, begannen sich im Süden die Alpen erneut stark zu heben, während sich gleichzeitig nördlich des Gebirges eine Sedimentsenke bildete. Dieses Becken war Teil eines Festlandes mit Flüssen und Süßwasserseen. Die aus den Alpen kommenden Flüsse, wie die Iller, transportierten Schotter, Kiese, Sande und Tone in dieses Becken (Süßwassermolasse) und lagerten das Material in Form von großen Alluvialschuttfächern wieder ab. Zeitweilig wurde das Becken auch vom Meer überflutet und es kam zur Ablagerung von marinen Sedimenten, wie glaukonithaltigen Sandsteinen (Meeresmolasse).

Während des Quartärs, einer Zeit mit starken Klimaveränderungen in Mitteleuropa, wurde das Gebiet um Kempten von den Allgäuer Alpen aus mehrfach während der Kaltzeiten vom sogenannten Illergletscher überfahren. Während der Würm-Kaltzeit, vor etwa 20.000 Jahren, lag der Eisrand des Illergletschers etwa 2,5 km südöstlich von Grönenbach. Das Gebiet von Kempten war zu dieser Zeit völlig von Eis bedeckt. Zahlreiche große Findlinge, wie der Dengelstein bei Kempten, zeugen heute von der ehemaligen Eisbedeckung. Besonders östlich von Kempten sind auf den Hochflächen in Form von Drumlins weitere Relikte der eiszeitlichen Bedeckung erhalten. Die Längsachsen der Drumlins sind dabei in Richtung der Eisfließrichtung ausgerichtet. In den Warmzeiten schmolzen die Gletscher weit in die Alpen zurück und hinterließen Gletschermühlen.

In der Folgezeit schnitten sich die vorwiegend mäandrierenden Flüsse tief in die tertiären Terrassensedimente ein. Aus der Umgebung von Kempten sind Erdbeben historisch belegt, die in Zusammenhang mit den tektonischen Bewegungen der Alpen stehen. Eines der ältesten in Deutschland belegten Erdbeben fand am 24. Februar 1478 mit einer Stärke von etwa 5,5 auf der Richterskala statt.

Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmäler und Geotope

Als Landschaftsschutzgebiete sind die Schwabelsberger Weiher, der Rottachtobel, das Betzigauer Moos sowie die Iller verzeichnet. Im Stadtgebiet von Kempten sind rund 70 Bäume als Naturdenkmäler sowie der Lenzfrieder Höhenrücken als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen.

Als Geotope sind der Illerdurchbruch bei Oberkottern, die Schlucht am Mariaberg bei Thingers, das Drumlinfeld östlich von Kempten bei Wettmannsberg, der ehemalige Steinbruch südlich von Tannen sowie Prallhänge der Iller nördlich Kempten eingetragen.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet besteht aus den Gemarkungen Kempten (Allgäu), Sankt Lorenz und Sankt Mang.

Zur Stadt gehören die Ortsteile Adelharz, Ajen, Aschen, Atzenried, Bachen, Bachtelmühle, Bachtelsteig, Bahnholz, Batzen, Bezachmühle, Binzenried, Birken, Bockarten, Borstadels, Breiten, Bremberg, Bucharts, Bühl, Bühls, Burkarts, Dolders, Dorns, Dottenried, Dreifaltigkeit, Eggen, Eich, Ellatsberg, Ellharten, Elmatried, Eppenried, Feigen, Felben, Greinats, Grub, Hafenthal, Halden, Härtnagel, Härtnagel am Mariaberg, Hasenbühl, Haslach, Haßberg, Haubensteig, Heiligkreuz, Hinterbach, Hinteregg, Hinterholz, Hinterrottach, Hirschdorf, Hochstraß, Höflings, Hohenrad, Hub, Jägers, Johannisried, Kargen, Kaurus, Kempten (Allgäu), Kindo, Klingen, Kniebos (siehe Burg Kniebos), Kollerbach, Kornangers, Lämmlings, Lauben o.d.Bruck, Lauben u.d.Bruck, Leinschwenden, Lenzfried, Letten, Leubas, Leupolz, Leupratsried, Lochbruck, Lotterberg, Lugemanns, Mariaberg, Mayrhof, Mollenmühle, Moos, Moosers, Motzen, Mühlbach, Neuhausen, Oberbühl, Obergrünenberg, Oberheggers, Oberried, Oberschmieden, Oberwang, Oberwies, Oberwittleiters, Ohnholz, Öschberg, Prestlings, Rappenscheuchen, Rauhen, Reichselsberg, Reinharts, Reisachmühle, Reiters, Ried, Riederau, Ringlers, Rockhöflings, Rößlings, Rothkreuz, Rottach, Rottachmühle, Sankt Mang, Schatten, Schlatt, Schnattern, Schwabelsberg, Schwarzen, Seeangers, Segger, Seibäumen (siehe auch Franzosenbauer), Sommers, Stadtallmey, Stadtweiher, Staudach, Staudach b.Mariaberg, Steig, Steinberg, Sterklings, Steufzgen, Stiftallmey, Stiftbleiche, Stöcken, Stockers, Stoffels, Stölzlings, Stürmers, Tannach, Tannen, Thingers (I u. II), Unterbühl, Untergrünenberg, Unterheggers, Unterried, Unterschmieden, Unterwang, Unterwies, Unterwittleiters, Ursulasried, Voglsang, Vorderhalden, Vorderwaldmanns, Wegflecken, Weidach, Weidachsmühle, Weihers, Wettmannsberg, Wies, Zollhaus, Zur Rottach

Insgesamt gibt es 155 Ortsteile. Viele der oben genannten Orte sind mit Kempten zusammengewachsen, andere weisen eine eher ländliche Struktur auf.

Klima

Kempten liegt bei mittleren Jahresdurchschnittstemperaturen und Niederschlagsmengen im deutschen Durchschnitt, jedoch befindet sich die Niederschlagsmenge im oberen Bereich. Mit 1272 Millimeter durchschnittlichem Niederschlag und einer Durchschnittstemperatur von 6,9 Grad Celsius im Jahr (von 1961 bis 1990) fällt die Stadt nicht aus dem Rahmen der gemäßigten Klimazone.

Wie im gesamten Voralpenland kommt es öfter im Jahr zu Föhn und durch den Wolkenstau vor den Alpen zu ergiebigen Niederschlägen in Form von Regen oder Schnee. Aufgrund von Überschwemmungen der Iller wurde die Hochwasserschutzmauer nach dem Pfingsthochwasser 1999 auf dem linken Illerufer verlängert. Die Maßnahme hat sich beim Alpenhochwasser 2005 erstmals bewährt.

Quelle: Wikipedia

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